Dieser Blog wurde von Chris während seines Studiums betrieben, nachdem dies abgeschlossen ist, fehlt leider auch die notwendige Zeit den Blog weiterzuführen. Da immer noch hunderte Interessierte jeden Tag über die Suchmaschinen kommen, blieb er das letzte Jahr dennoch online, auch wenn es keine (oder selten) neue Artikel gab. Jetzt aber gibt es neues Leben im Blog, der von nun an von Sonja betrieben wird.
Sonja, studiert Pädagogik mit Philosophie und Soziologie in Mainz und hatte immer ihren eigenen Blog in der Basteltasche.
Von dort aus erblickte dieser jedoch niemals das Licht der digitalen Welt. Nachdem Chris den Dunkelraum sonst hätte für immer abschließen müssen, springe ich hier nun wild entschlossen ein. Kurz vor meinem Studienende bin ich zwar auch nicht mit einem Überschuss an Zeit gesegnet, aber dafür mit einigen Ideen. Ich werde versuchen, alten Fans des Dunkelraums ein gewohnt hohes Niveau zu bieten, jedoch mit meinem eigenen Stil und einem etwas anderen Themenmix. Meinen Studienfächern gemäß werden künftig neben den hier heimischen zeitlosen philosophischen Fragen auch (aktuelle) Politik und Gesellschafttheorien zur Sprache kommen.
Chris, beim Studium der Philosophie und Germanistik mit dem Schwerpunkt allgemeine Ethik, Freundschaft und Skeptizismus an der Universität zu Mainz.
Das sind wohl bereits die wichtigsten Eckdaten. Mich besser kennen zu lernen helfen sie sicherlich nicht, aber welches Selbstportrait hat dabei auch einen bemerkenswerten Dienst erwiesen?
Aber vielleicht hilft das folgende: Ich bin besonders mit den Philosophen der Antike verbunden, lese ich Ihre Schriften, höre ich Ihre Worte und habe das Gefühl zu Hause zu sein; dies sollte aber sicher nicht mit Kritiklosigkeit verwechselt werden. An Literatur bin ich im besonderem dem Werk von Thomas Bernhard zugetan, aber unsicher, ob das genauso für seine Person gilt.
Das Leben erscheint mir zu kurz in Anbetracht der Möglichkeiten und es gibt kaum etwas angenehmeres für mich, als einen Diskurs über einer Flasche Wein zu führen. Darüber hinaus scheine ich mich ernsthaft am psychopathologischen Bild der Bibliophilie zu erfreuen. Um zu überleben und meine Bücher bezahlen zu können unterrichte ich an der Landesschule des ASB Hessen, bilde beim ASB Wiesbaden Erste Hilfe aus und fahre eher selten ein wenig Rettungsdienst.
Dieser Text enthält hundertvierundneunzig Wörter die mich in keinster Weise selbst erklären. Belassen wir es dabei.
Tom, 27 Jahre, studiert seit einer Weile in Mainz Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie.
Ich liebe die Sprache und wenn ich ihr auch nicht immer treu bin, so bleibt sie doch für mich das vielleicht größte Wunder. Sich ihrer Möglichkeiten bewusst zu werden, mit ihrer Hilfe die Subjektgrenzen zu überwinden und fremde wie eigene Gedanken zu teilen scheint mir eine Lebensaufgabe zu sein.
Mein Kopf ist mir sehr ans Herz gewachsen und die beiden zu trennen ist unter den verbreiteten Unsitten vielleicht die Fatalste. In Robert Musils Nachlass findet sich folgende Notiz:
"Habe in den Antworten das Anspruchsvolle des Philosophen und die Fragestellung des Dichters! So könnte ich mich idealisieren."
Dem habe ich nur wenig hinzuzufügen.
Sonja, studiert Pädagogik mit Philosophie und Soziologie in Mainz und hatte immer ihren eigenen Blog in der Basteltasche.
Von dort aus erblickte dieser jedoch niemals das Licht der digitalen Welt. Nachdem Chris den Dunkelraum sonst hätte für immer abschließen müssen, springe ich hier nun wild entschlossen ein. Kurz vor meinem Studienende bin ich zwar auch nicht mit einem Überschuss an Zeit gesegnet, aber dafür mit einigen Ideen. Ich werde versuchen, alten Fans des Dunkelraums ein gewohnt hohes Niveau zu bieten, jedoch mit meinem eigenen Stil und einem etwas anderen Themenmix. Meinen Studienfächern gemäß werden künftig neben den hier heimischen zeitlosen philosophischen Fragen auch (aktuelle) Politik und Gesellschafttheorien zur Sprache kommen.
Das alte Team

Das sind wohl bereits die wichtigsten Eckdaten. Mich besser kennen zu lernen helfen sie sicherlich nicht, aber welches Selbstportrait hat dabei auch einen bemerkenswerten Dienst erwiesen?
Aber vielleicht hilft das folgende: Ich bin besonders mit den Philosophen der Antike verbunden, lese ich Ihre Schriften, höre ich Ihre Worte und habe das Gefühl zu Hause zu sein; dies sollte aber sicher nicht mit Kritiklosigkeit verwechselt werden. An Literatur bin ich im besonderem dem Werk von Thomas Bernhard zugetan, aber unsicher, ob das genauso für seine Person gilt.
Das Leben erscheint mir zu kurz in Anbetracht der Möglichkeiten und es gibt kaum etwas angenehmeres für mich, als einen Diskurs über einer Flasche Wein zu führen. Darüber hinaus scheine ich mich ernsthaft am psychopathologischen Bild der Bibliophilie zu erfreuen. Um zu überleben und meine Bücher bezahlen zu können unterrichte ich an der Landesschule des ASB Hessen, bilde beim ASB Wiesbaden Erste Hilfe aus und fahre eher selten ein wenig Rettungsdienst.
Dieser Text enthält hundertvierundneunzig Wörter die mich in keinster Weise selbst erklären. Belassen wir es dabei.

Ich liebe die Sprache und wenn ich ihr auch nicht immer treu bin, so bleibt sie doch für mich das vielleicht größte Wunder. Sich ihrer Möglichkeiten bewusst zu werden, mit ihrer Hilfe die Subjektgrenzen zu überwinden und fremde wie eigene Gedanken zu teilen scheint mir eine Lebensaufgabe zu sein.
Mein Kopf ist mir sehr ans Herz gewachsen und die beiden zu trennen ist unter den verbreiteten Unsitten vielleicht die Fatalste. In Robert Musils Nachlass findet sich folgende Notiz:
"Habe in den Antworten das Anspruchsvolle des Philosophen und die Fragestellung des Dichters! So könnte ich mich idealisieren."
Dem habe ich nur wenig hinzuzufügen.
