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Thomas
Tom (M.A.) studierte in Mainz Allgemeine und Vergleichende Literatur- wissenschaft und Philosophie. Schwerpunkte: Praktische Philosophie und Narrationstheorie, Magisterarbeit über das Verhältnis von Wirklichkeit und Erzählung.

Ich liebe die Sprache und wenn ich ihr auch nicht immer treu bin, so bleibt sie doch für mich das vielleicht größte Wunder. Sich ihrer Möglichkeiten bewusst zu werden, mit ihrer Hilfe die Subjektgrenzen zu überwinden und fremde wie eigene Gedanken zu teilen scheint mir eine Lebensaufgabe zu sein.

Mein Kopf ist mir sehr ans Herz gewachsen und die beiden zu trennen ist unter den verbreiteten Unsitten vielleicht die Fatalste. In Robert Musils Nachlass findet sich folgende Notiz:

"Habe in den Antworten das Anspruchsvolle des Philosophen und die Fragestellung des Dichters! So könnte ich mich idealisieren."

Dem habe ich nur wenig hinzuzufügen.


Chris
Chris (M.A.), beim Studium der Philosophie und Germanistik mit dem Schwerpunkt allgemeine Ethik, Freundschaft und Skeptizismus an der Universität zu Mainz.

Das sind wohl bereits die wichtigsten Eckdaten. Mich besser kennen zu lernen helfen sie sicherlich nicht, aber welches Selbstportrait hat dabei auch einen bemerkenswerten Dienst erwiesen?

Aber vielleicht hilft das folgende: Ich bin besonders mit den Philosophen der Antike verbunden, lese ich Ihre Schriften, höre ich Ihre Worte und habe das Gefühl zu Hause zu sein; dies sollte aber sicher nicht mit Kritiklosigkeit verwechselt werden. An Literatur bin ich im besonderem dem Werk von Thomas Bernhard zugetan, aber unsicher, ob das genauso für seine Person gilt.
Das Leben erscheint mir zu kurz in Anbetracht der Möglichkeiten und es gibt kaum etwas angenehmeres für mich, als einen Diskurs über einer Flasche Wein zu führen. Darüber hinaus scheine ich mich ernsthaft am psychopathologischen Bild der Bibliophilie zu erfreuen. Um zu überleben und meine Bücher bezahlen zu können unterrichte ich an der Landesschule des ASB Hessen, bilde beim ASB Wiesbaden Erste Hilfe aus und fahre eher selten ein wenig Rettungsdienst.

Dieser Text enthält hundertvierundneunzig Wörter die mich in keinster Weise selbst erklären. Belassen wir es dabei.