Team

Chris (MChris.A.), studierte Philosophie, Germanistik und Pädagogik mit den Schwerpunkten allgemeine Ethik, Freundschaft und Skeptizismus an der Universität zu Mainz.

Das sind wohl bereits die wichtigsten Eckdaten. Mich besser kennen zu lernen helfen sie sicherlich nicht, aber welches Selbstportrait hat dabei auch einen bemerkenswerten Dienst erwiesen?

Aber vielleicht hilft das folgende zumindest ein wenig weiter: Ich bin besonders mit den Philosophen der Antike verbunden, lese ich Ihre Schriften, höre ich Ihre Worte und habe das Gefühl zu Hause zu sein; dies sollte aber sicher nicht mit Kritiklosigkeit verwechselt werden und führt nicht dazu, dass ich mich nicht auch in der Philosophie der Moderne aufhalte.
Das Leben erscheint mir zu kurz in Anbetracht der Möglichkeiten und es gibt kaum etwas angenehmeres für mich, als einen Diskurs über einer Flasche Wein zu führen. Darüber hinaus scheine ich mich ernsthaft am psychopathologischen Bild der Bibliophilie zu erfreuen. Um zu überleben und meine Bücher bezahlen zu können, arbeite ich als Gymnasiallehrer, betreibe ich eine Philosophsiche Praxis und schreibe.

Tom (M.A.) sThomastudierte in Mainz Allgemeine und Vergleichende Literatur- wissenschaft und Philosophie. Schwerpunkte: Praktische Philosophie und Narrationstheorie, Magisterarbeit über das Verhältnis von Wirklichkeit und Erzählung.

Ich liebe die Sprache und wenn ich ihr auch nicht immer treu bin, so bleibt sie doch für mich das vielleicht größte Wunder. Sich ihrer Möglichkeiten bewusst zu werden, mit ihrer Hilfe die Subjektgrenzen zu überwinden und fremde wie eigene Gedanken zu teilen scheint mir eine Lebensaufgabe zu sein.

Mein Kopf ist mir sehr ans Herz gewachsen und die beiden zu trennen ist unter den verbreiteten Unsitten vielleicht die Fatalste. In Robert Musils Nachlass findet sich folgende Notiz:

„Habe in den Antworten das Anspruchsvolle des Philosophen und die Fragestellung des Dichters! So könnte ich mich idealisieren.“

Dem habe ich nur wenig hinzuzufügen.