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Richard Bach über das Leben
Here is the test to find whether your mission on earth is finished:
If you're alive, it isn't.
- Richard Bach
If you're alive, it isn't.
- Richard Bach
in: The Red Sign. Hrsg. von Brian Campbell, Conrad Hubbard, Jakob Klünderand und Carrie Lewis. o.O.: White Wolf Press (2003): S. 27
Chris |
Zitat des Monats
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Über die Liebe als Strafe
Aristophanes, ein griechischer Komödiendichter, berichtet im platonischen Dialog Symposion über die Enstehung der Liebe.Einst waren die Menschen nicht wie sie heute sind. Sie verfügten über vier Arme, vier Beine und einen Kopf mit zwei Gesichtern; in dieser Erscheinungsform waren sie kugelrund. Diese ursprünglichen Menschen wollten sich in ihrem Übermut den Weg zum Himmel bahnen. Für diesen Frevel zerschnitt Zeus die Menschen in zwei Hälften und befahl Apollon deren Haut über die Schnittstellen zu ziehen und zusammenzubinden.
Getrennt voneinander, begehrten die Menschen nicht länger den Himmel, sondern sehnten sich nach dem Anderen und suchten ihn. Wenn sie glaubten ihn gefunden zu haben, schlangen sie die Arme um ihn, in der Sehnsucht wieder ganz eins mit ihm zu werden.
So angenehm symbiotisch es auch klingen mag und es der geläufigen Meinung entgegenkommt, dass man in der Liebe seine andere Hälfte sucht, so bleibt die Liebe hier dennoch eine göttliche Strafe. Sie kann niemals zu ihrer Erfüllung gelangen, niemals kann das Streben (die Liebe) nach der verlorenen Einheit gänzlich erfüllt werden. Es bleibt nichts, als die verzweifelte Umarmung, von der wir noch nicht einmal wissen, ob wir sie wirklich unserer verlorenen Hälfte widmen. Über all' dem bleibt keine Zeit und keine Kraft mehr nach dem Himmel zu streben - das ist der Sinn und Zweck der Strafe.
in: Platon. Symposion. 189a-193d
Chris |
Philosophie
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Pflanzen gehen kaputt, Menschen und Tiere sterben
Vor kurzem lief ich am botanischen Garten der Universität entlang und fing das Gespräch einer Mutter mit ihrem Kind auf, die gerade vor einem kleinen Baum standen, dessen Stamm zum Schutz vor der Witterung mit Heu umgeben war. Die Mutter erklärte dem Kind, das der Baum es warm bräuchte, denn sonst, so sagte sie, ginge er kaputt.Es viel mir auf, dass die meisten von uns in diesen Termini sprechen. Geht uns eine Pflanze ein, berichten wir darüber mit den Worten, sie seie kaputt gegangnen. Dabei erscheint es nicht richtig, denn Pflanzen sind Lebewesen und Lebewesen gehen nicht kaputt, sondern sterben. Kaum jemand würde sagen, dass sein Hund kaputt gegangen sei und auch die Mutter würde ihrem Kind kaum sagen, dass Opa kaputt ist. Dennoch scheinen wir Pflanzen nicht wirklich als Lebewesen wahrzunehmen, sondern lediglich als leblose Objekte, denn so wie ein Auto kaputt geht, so geht auch eine Pflanze kaputt.
Sicherlich wird man einwenden, man wisse sehr wohl das Pflanzen lebendig wären, würde aber nur (dem allgemeinen Sprachgebrauch folgend) ihr Ableben mit dem Wort "kaputt" beschreiben. Doch trifft das nicht gänzlich meinen Gedankenlauf, der mehr darauf abzielt, warum wir jene lebendigen Objekte (Pflanzen) mit Wörtern beschreiben, die eigentlich auf leblose Objekte abzielen.
Verstecken wir uns vor dem unangenehmen Phänomen des Todes oder liegt der Grund in einer anderen Richtung? Vielleicht sind Pflanzen für uns auch nur Lebewesen zweiter Klasse, die in unseren Augen mehr mit einem leblosen als mit einem lebendigen Objekt gemein haben.
Wer weiß, merkwürdig ist es allerdings in jedem Fall.
Chris |
Nachdenkliches
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