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Frankls Maxime der Lebensführung

Lebe stets so, als lebtest du zum zweiten Mal - und als hättest du beim ersten Mal so falsch gehandelt, wie du es gerade im Begriff bist zu tun.



Viktor E. Frankl: Über den kategorischen Imperativ der Logotherapie. In: Fehige, Ch./Meggle, G./Wessels, U. (Hg.): Der Sinn des Lebens. dtv München, S. 122.

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Mythos der Philosophie: Prometheus

»Die Sage«, so Kafka, »versucht das Unerklärliche zu erklären«.
Sagen oder Mythen sind also Geschichten, die eine Antwort auf diejenigen Fragen und Rätsel geben, die wir anders nicht lösen können. Eine recht zentrale Frage dieser Art ist die nach dem Ursprung und der Natur des Menschen: Woher kommen wir und wieso sind wir, wie wir sind?
Aufgeklärte, moderne Menschen, die wir sind, werden wir nun an Darwin und die Evolution denken, doch ist damit wirklich alles erklärt? Ist der Mensch nichts weiter als ein hochentwickelter Affe? Oder liegt das Wesen des Menschen, das, was ihn letztlich ausmacht, nicht irgendwo jenseits einer wissenschaftlichen Beschreibung seines Stammbaums?

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Tom  Philosophie  2 Kommentare

Wie viel Ungleichheit ist noch gerecht?

Im Januar ging es in dem Dunkelraumartikel »Die Welt ist nicht gerecht...« um Gerechtigkeit, oder vielmehr unser Empfinden für und von Ungerechtigkeiten. Am vergangenen Sonntag gab es in der Schweiz einen Volksentscheid mit großem Medienecho, der eng mit dieser Frage verknüpft ist: Wie viel Ungleichheit finden wir noch gerecht – und mit welcher Begründung akzeptieren wir, dass Wenige viel und Viele wenig haben?

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